Im Dialog mit der Füchsin: Bring deine Seele zurück

Spirituelle Transformation beginnt mit der Schattenarbeit; positives Denken allein genügt nicht. Joana Lisa hat einen Roman geschrieben und ermuntert die Menschen, mit ihren Seelen in Kontakt zu treten.

Joana Lisa Braun spürte bereits in frühen Jahren, dass es da mehr gibt als die Welt, die wir mit unseren Augen wahrnehmen. Eine wichtige Inspirationsquelle für ihr tiefes Welt- und Lebensverständnis war ihr der Wissensfundus aus Lemuria.

Mit den Botschaften des Geistwesens «Lazaris», der seit vielen Jahren von Jach Pursell in den USA gechannelt wird, fand sie ihre spirituelle Führung. Die hochschwingende Energie, die von dem Geistwesen ausgeht, war für die Graswurzlerin sofort spürbar. Mehrere Workshops in Amerika folgten und sie wurde zur Übersetzerin der Botschaften, die Pursell während den Seminaren channelte.

Die Kernessenz der Lehren «Lazaris» ist das Heimkehren: «Heimkehren bedeutet, mit der eigenen Seele wieder in Kontakt zu kommen», sagt Joana Lisa. Ein wichtiger Teil der eigenen Transformation sei die Schattenarbeit: «Positives Denken allein genügt nicht», weiss die Autorin aus eigener Erfahrung. Bei der Rückverbindung mit der Seele führe kein Weg daran vorbei, an sich zu arbeiten. «Viele Menschen wollen erleuchtet werden, leben aber nicht danach und sind nicht integer», betont sie. Ihr Anliegen ist, den Menschen etwas an die Hand zu geben, damit sie sich selbst transformieren können. Also setzte sich die Graswurzlerin hin und schrieb ihren Erstling Heimkehren.

«Lazaris» Weisheiten waren ausschlaggebend für ihren Roman. Die weisse Füchsin, die das Cover ziert, hat eine besondere Bewandtnis: «Der kleine Prinz ist mein Lieblingsbuch», lacht sie und erzählt: «In wollte den Fuchs wieder aufleben lassen.» Die weisse Füchsin ist Sinnbild für die Weiblichkeit und verkörpert die Seele der Protagonistin. Die Dialoge zwischen dem Krafttier und Leandra sind tiefgreifend und heilend; die Protagonistin lernt, ihren Schmerz aufzulösen und sich weiterzuentwickeln.

Verschiedene Meditationen reichern den Roman mit einem weiteren Element an und fördern die spirituelle Weiterentwicklung. Wer die Erzählung nicht am Stück lesen will, kann sie als Orakel nutzen: Auf einer beliebigen Seite aufschlagen und sehen, was für eine Botschaft das Buch zur jeweiligen Fragestellung bereithält.

Der Roman spricht vor allem Frauen an, ist aber für alle Menschen geeignet, die sich auf eine spirituelle Reise begeben. Das Buch ist in der Erzählform geschrieben, ist aber gleichzeitig ein Ratgeber. «Die Menschen lieben gute Geschichten», sagt die Autorin. Aus diesem Grund habe sie sich entschieden, «Lazaris» Weisheiten unterhaltsam an ihre Leserinnen und Leser zu bringen. Der Roman ist in erster Linie eine Hilfe zur Selbsthilfe: «Auch eine Geschichte kann heilend wirken. Durch die inneren Bilder, die beim Lesen entstehen, geht eine starke Kraft aus.»

Text: Barbara Hagmann

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